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NEWS Scherzenmühle

Neulich auf dem Feld

Beim Herbstfest in der Scherzenmühle kann man die Dreschflegel im Takt fliegen sehen. Das Getreide ist immer in Bündeln zusammengebunden. Aber wo kommen diese Bündel eigentlich her?

Das Geheimnis ist ein Bindemäher, der aus der Zeit um 1955 stammt. Es handelt sich hier nicht um einen Mähdrescher, der die Körner vom Rest der Pflanze trennt, vielmehr werden die Weizenhalme abgeschnitten, gebündelt und und mit einer Schnur zusammengebunden neben dem Bindemäher abgelegt. Diese werden dann mit einer Gabel aufgesammelt und mit einem Wagen in die Scheune gebracht. Dort müssen diese für zwei Monate so aufbewahrt werden, dass sie nicht von Mäusen angefressen werden.
Natürlich wird heute nicht mehr so gearbeitet. Das wäre ja auch vollkommen unwirtschaftlich. Aber was macht man nicht alles für ein Museum. Die verwunderten und neugierigen Blicke der vorbeifahrenden Autofahrer Ende Juli waren nicht zu übersehen. Die Rüstzeit für den Bindemäher beträgt über eine Stunde und erfordert Spezialkenntnisse. Der Schnittvorgang dauerte nur 10 min. Es wurden 40 Büscherla angefertigt, welche dann mit dem Traktor und Anhänger in die Scherzenmühle verbracht wurden. Dort werden diese dann im Herbst mit dem Dreschflegel ausgedroschen.
Danke an alle freiwilligen Helfer!


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